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Der Vogel Strauß ist der größte, flugunfähige Laufvogel. In freier Wildbahn bewohnt er Halbwüsten, Gras- und Buschsavannen Afrikas. Er erreicht eine Körperhöhe von bis zu 2,70 m und ein Gewicht von 110 bis 150 kg. 
Der Vogel mit den bemerkenswert großen Augen und den schönen Wimpern ist ein sehr schneller Läufer. Im Sprint kann er eine Geschwindigkeit von 70 km/h erreichen.  Außerdem kann er bis zu 3,5 km weit sehen. Strauße können über 60 Jahre alt werden. Seit über 150 Jahren werden sie bereits auf Farmen gehalten.


Unsere Tiere erhalten ausschließlich einheimische Futtermittel, wie zum Beispiel Mais, Gerste, Weizen und natürlich saftiges Grünfutter.

Durch ganzjährige Weidehaltung der Tiere ist eine ökologische Erzeugung garantiert.

Selbstverständlich sind unsere Futtermittel ohne Zusatz von Antibiotika, Leistungsförderern und Eiweißkomponenten tierischer Herkunft.



Ein Strauß, der auf dem Boden ruht, legt bei Gefahr den Kopf flach auf den Boden. Dies dient der Tarnung. Seine natürlichen Feinde - Löwen zum Beispiel - verwechseln den Strauß dann leicht mit einem Busch in der Landschaft. Meist laufen Strauße aber davon: Mit Spitzenge-schwindigkeiten von 60 bis 70 Stundenkilometern haben die Tiere auch gar keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Offenbar rührt das Mißverständnis auch daher, dass Strauße oft ihre Köpfe zu Boden schwingen, um Geräusche besser identifizieren zu können oder auch nur um ihre Nackenmuskeln zu entspannen. Der Begriff "Vogel-Strauß-Politik" ist also im Grunde eine Beleidigung dieses relativ intelligenten Tieres. Eher stecken Politiker den Kopf in den Sand als Strauße.


Unsere Straussenfarm ist ca. 18 ha groß. Hier befinden sich saftige Weiden, Waldflächen, ein "kleines Moor" und der etwa 1,26 ha große geschützte Landschaftsbestandteil  "Moor bei Riederfelde".

Der geschützte Landschaftsbestandteil dient der Erhaltung der Lebensstätten gefährdeter wild lebender Tier- und Pflanzengemeinschaften. Schutzzweck sind insbesondere der Erhalt und die Entwicklung des "Moores bei Riederfelde" als relativ naturnahes Kesselmoor mit einem ausgeprägten Schwingrasen. Es besitzt als Lehr- und Anschauungsobjekt eine große Bedeutung.

Neben dem als "gefährdet" geltenden Grünen Wollgras-Torfmoorrasens (Eriophoro-Sphagnetum recurvi) befinden sich in dem Gebiet floristisch bemerkenswerte Arten, wie Faden-Segge (Carex lasiocarpa), Glocken-Heide (Erica tetralix), Moor-Labkraut (Galium uliginosum), Rundblättriger Sonnentau (Drosera rotundifolia), Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium), Schnabel-Segge (Carex rostrata), Sumpf-Porst (Ledum palustre) und Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris). Der geschützte Landschaftsbestandteil ist Laichgewässer von Gras- und Moorfröschen und beherbergt Laubfrösche, Ringelnattern, Rotbauchunken, Waldeidechsen und Zauneidechsen.